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Storen pflegen und warten: So halten Ihre Anlagen doppelt so lange.

Storen und Markisen sind Aussenbauteile, die Wind, Regen, Pollen und im Zürcher Winter auch Frost ausgesetzt sind. Wer sie pflegt, verlängert ihre Lebensdauer oft um ein Jahrzehnt und verhindert die teuren Defekte, die aus liegengebliebenem Schmutz entstehen. Als Fachbetrieb, der seit 2008 Storen in Zürich montiert und wartet, wissen wir: Die meisten Reparaturen, die wir sehen, wären mit zwei Stunden Pflege pro Jahr vermeidbar gewesen. Dieser Ratgeber zeigt, was Sie selbst tun können und wo der Servicemonteur ran muss.

Publiziert am 9. Juli 2026 · CALIA-STOREN AG

Storen pflegen und warten: So halten Ihre Anlagen doppelt so lange.

Warum Pflege sich rechnet

Der häufigste Grund für einen vorzeitigen Storen-Defekt ist nicht Verschleiss, sondern Schmutz. Laub, das im Kasten liegt, hält Feuchtigkeit und lässt die Wickelwelle korrodieren. Pollen und Staub in der Führungsschiene erhöhen die Reibung, bis der Motor überlastet. Vogelkot auf dem Markisentuch frisst sich in die Imprägnierung. Nichts davon ist dramatisch, solange es früh entfernt wird.

Eine gepflegte Lamellenstore erreicht ohne Weiteres 25 bis 30 Jahre, eine vernachlässigte selten mehr als 15. Bei einer Neuanlage ab CHF 1'200.– pro Fenster ist das ein spürbarer Unterschied. Pflege ist damit die günstigste Versicherung gegen Ersatzkosten, die es gibt.

Was Sie selbst erledigen können

Ein grosser Teil der Pflege ist unkompliziert und ohne Werkzeug machbar. Wichtig ist die Grundregel: nie mit dem Hochdruckreiniger arbeiten, keine Lösungsmittel oder Scheuermittel verwenden und Stoffmarkisen nur trocken ausfahren lassen. Mit lauwarmem Wasser, etwas ph-neutraler Seife und einer weichen Bürste kommen Sie erstaunlich weit.

  • 01Lamellen und Raffstore-Panzer mit weichem Tuch und mildem Seifenwasser abwischen, ein- bis zweimal pro Jahr.
  • 02Führungsschienen mit einem trockenen Pinsel oder Staubsauger von Laub und Staub befreien, danach nur bei Bedarf mit Silikonspray behandeln.
  • 03Markisentuch bei trockenem Wetter abbürsten; Vogelkot und Baumharz zeitnah mit lauwarmem Wasser lösen, nie eintrocknen lassen.
  • 04Markisen immer trocken einfahren; wurde nass eingefahren, das Tuch bei nächster Gelegenheit voll ausfahren und trocknen lassen, um Stockflecken zu vermeiden.
  • 05Sichtprüfung: einmal im Jahr auf gerissene Gurte, ausgefranste Bänder, lose Schrauben und Roststellen achten.

Was der Fachbetrieb übernimmt

Sobald es um Antrieb, Höhe oder die tragende Mechanik geht, endet die Heimwerkerarbeit. Motoren, Wickelwellen, Federspannungen bei Gelenkarmmarkisen und die Endlagen-Einstellung gehören in Fachhände: Die Federkraft eines Gelenkarms kann erheblich sein, und Arbeiten auf der Leiter am Fenstersturz bergen ein reales Absturzrisiko.

Eine professionelle Wartung umfasst das Schmieren der beweglichen Teile, das Nachziehen der Konsolen, die Kontrolle von Motor und Funkempfänger, das Nachjustieren der Endlagen und die Prüfung der Wind- und Sonnenautomatik. Eine solche Servicerunde kostet je nach Anlagentyp und Anzahl Fenster typischerweise zwischen CHF 120.– und CHF 250.– und amortisiert sich über die verhinderten Folgeschäden meist im ersten Jahr.

Die saisonale Checkliste

Storen brauchen keine ständige Aufmerksamkeit, aber ein paar Fixpunkte im Jahr. Wir empfehlen unseren Zürcher Kunden diesen einfachen Rhythmus, der sich an Wetter und Nutzung orientiert:

  • 01Frühling: Grundreinigung nach dem Winter, Führungsschienen von Laub befreien, Funktionstest aller Antriebe vor der Sonnensaison.
  • 02Sommer: Markisentuch bei Bedarf abbürsten, Windautomatik prüfen, nach Gewittern auf verbogene Lamellen kontrollieren.
  • 03Herbst: Laub aus Kästen und Schienen entfernen, letzte gründliche Reinigung, empfindliche Stoffmarkisen einfahren.
  • 04Winter: Aussenanlagen bei Frost nicht bewegen, um Vereisungsschäden zu vermeiden; Store nur bei Bedarf und nach vollständigem Abtauen betätigen.

Wann Sie den Servicemonteur rufen sollten

Es gibt Warnsignale, bei denen Sie nicht bis zur nächsten Saison warten sollten. Ungewöhnliche Geräusche beim Auf- und Abfahren, ein Motor der stockt oder heiss wird, sichtbare Roststellen an der Wickelwelle oder eine Store die schief läuft, deuten auf ein Problem hin, das sich ohne Eingriff verschlimmert.

In der Stadt Zürich und im Limmattal sind wir für Wartung und Service in der Regel innert zwei bis drei Arbeitstagen vor Ort. Für Verwaltungen und grössere Liegenschaften bieten wir Wartungsverträge mit jährlicher Kontrolle und garantierten Reaktionszeiten an, was gerade bei vielen Anlagen die planbar günstigste Variante ist.

Häufige Fragen zum Thema

Für Lamellen und Raffstoren genügen ein bis zwei Reinigungen pro Jahr, idealerweise im Frühling und Herbst. Markisentücher reinigen Sie nach Bedarf, spätestens wenn Verschmutzungen sichtbar werden.

Nein. Der hohe Druck presst Wasser in Lager und Motor, beschädigt Lamellenbeschichtungen und die Imprägnierung von Markisentüchern. Verwenden Sie lauwarmes Wasser, milde Seife und eine weiche Bürste.

Für private Anlagen reicht in der Regel eine Fachwartung alle drei bis vier Jahre, ergänzt durch Ihre jährliche Sichtprüfung. Stark beanspruchte Anlagen und grössere Liegenschaften profitieren von einem jährlichen Serviceintervall.

Eine Servicerunde kostet je nach Anlagentyp und Anzahl Fenster typischerweise zwischen CHF 120.– und CHF 250.–. Sie prüfen wir Antrieb, Endlagen, Mechanik und Automatik und beheben Kleinigkeiten gleich vor Ort.

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